|
08.09.2026
09:14 Uhr
|
Einer der schönsten Schläge im Tennis verschwindet, die Spielweise der Profis gleicht sich immer mehr an. Eine bedauerliche Entwicklung.

Einer der Letzten seiner Art: Der Grieche Stefanos Tsitsipas spielt die Rückhand einhändig, ist bei den US Open aber ausgeschieden.
Adam Hunger/AP Photo
Der 6. September 2026 war ein schwarzer Tag für den Tennissport. Er verlor an diesem Tag ein Stück Seele, etwas, mit dem alles begann. Die einhändige Rückhand stirbt aus. Mit der Achtelfinale-Niederlage des Griechen Stefanos Tsitsipas bei den US Open gegen den Amerikaner Ben Shelton stand nämlich fest: Erstmals seit 1877 hat in einer Saison kein männlicher Spieler mit einhändiger Rückhand das Halbfinale eines der vier Grand-Slam-Turniere erreicht. Grund zu trauern? Absolut. Denn dass einer der schönsten Schläge verschwindet, hat große Symbolkraft.
Erstmals seit 1973 ist in den Top Ten der ATP-Weltrangliste kein Spieler mehr mit einhändiger Rückhand vertreten. Würdigung eines Schlages, der die Evolution des Sports erklärt - und den niemand so sehr zur Kunstform erhob wie Roger Federer.
Lesen Sie mehr zum Thema
In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.
Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien
Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: